Fort Portal, Uganda

Fort Portal, Uganda

English version: To escape the rain in Ruhija we spent a few more days back at lake Bunyoni before we did head towards Fort Portal. While Fort Portal itself has not much to offer, the surrounding landscape is dotted with little crater lakes, some up to 400m deep. About halfway from Lake Bunyoni we passed Queen Elizabeth National Park but decided against a safari. Around us we passed many bushfires and when we stopped at Simba Camp not very far from the National Park for the night, the sky was orange from the flames and we heard the cracking noises of the bushfires while nervously falling asleep. The next morning we went through beautiful and lush green landscape again. We passed a few guys cutting boards from huge treetrunks by hand. What a sight-apart from feeling sorry for the hard work they had to do, especially the female part of our travel group could not help marveling at their impressive upper bodies- nothing but lean muscles! Through tiny villages our way led us to Lake Nkuruba, apparently the most beautiful lake of the lot, as it is still surrounded by rainforrest with lots of different species of monkey living in it. Once we had found it, we stayed at the Lake Nkuruba Nature Reserve Community Campsite, which is run by the Catholic Church to fund different community projects. Obviously this campsites does quite a good job, so all surrounding campsites try to get visitors by also calling itself „Lake Nkuruba Nature Reserve Community Campsite“. The Real one is the one that has direct access to the crater lake and that says „the Original“ on its sign. Just as we had put up the camp (AGAIN) a massive thunderstorm broke loose. There is something very special about african thunderstorms. They are intense. Not just some wind, but a storm, not just some rain, but a downpour, not some thunder and lightning but frightning flashes and absolutely terrifying thunder (Imagine a spanish/latinamerican woman loosing her temper and transfer this into weather). And as quickly as it came it goes again and the sun comes out as if it had never been different (imagine the spanish/latinamerican husband calming her with flowers and the woman beeing all tame again). The common wisdom says that the lake is bilharzia free. Though we are not 100% sure, we did swim. Lotta discovered that there were tiny little fish nibbling off dry skin of her feet, so we all put our feet into the water and enjoyed a fish-pedicure. Again Lotta (the clever thing) felt so sorry for the guy that carried watertanks for the campsite up the steep hill all day, that she drew a plan for a cableway powered by bike pedals to lift up the heavy watercontainers. A brilliant plan as she even considered the lack of electricity. Another result of lacking electricity was that there was no possibility of cooling food. The community restaurant therefore only sold „chicken for two“. Up to this moment the chicken ran in the garden with a piece of wood around its ankle.

German version: Um dem Regen in Ruhija zu entkommen und um einmal wieder richtig trocken zu werden, fuhren wir für ein paar Tage zurück zum Lake Bunyoni um dann von dort Richtung Fort Portal aufzubrechen. Während Fort Portal selber eigentlich nicht viel zu bieten hat, befinden sich in der näheren Umgebung zahlreiche malerische Kraterseen, einige bis zu 400m tief. Auf ungefähr halber Strecke kamen wir am Queen Elizabeth National Park vorbei, entschieden uns aber gegen eine Safari. Um uns herum brannte an vielen Stellen der Busch und als wir am Abend im Simba Camp nahe des Nationalparks stoppten, leuchtete der Himmel orange von all den Feuern und ihr Knacken und Prasseln begleitete uns in einen nervösen Schlaf. Am nächsten Tag allerdings ging es weiter durch zum Glück wieder üppig grüne Landschaft. Wir kamen an ein paar Männern vorbei, die mit der Hand riesige Baumstämme zu Brettern zersägten. Obwohl sie uns aufgrund ihrer schweren Arbeit leid taten, konnte besonders der weibliche Teil unserer Reisegruppe nicht umhin, ihre Muskel bepackten Oberkörper zu bewundern. Durch kleine idyllische Dörfer führte unser Weg zum Lake Nkuruba, angeblich der schönste aller Kraterseen, da er als einziger von dichtem Urwald umgeben ist in dem die verschiedensten Arten von Affen leben. Als wir ihn endlich gefunden hatten, bauten wir unser Camp auf dem „Lake Nkuruba Nature Reserve Community Campsite“ auf, welcher von der Katholischen Kirche geführt wird um verschiedene Gemeindeprojekte zu unterstützen. Anscheinend tut er das sehr erfolgreich, da sich nämlich alle Campingplätze der Umgebung den gleichen Namen zugelegt haben. Der „echte“ ist der mit direktem Zugang zum See und mit der Aufschrift „das Original“ auf dem Schild. Gerade als wir unser Camp aufgebaut hatten, brach (erneut) ein Wahnsinnsgewitter los. Afrikanische Gewitter sind nicht mit ihren nordeuropäischen Versionen zu vergleichen. Sie sind intensiv. Es windet nicht nur, es stürmt. Es regnet nicht ein wenig, es schüttet wie aus Eimern. Es blitzt und donnert nicht nur ein bisschen sondern es blitzt und donnert als stünde der Weltuntergang bevor ( Stellt Euch den Wutausbruche einer spanischen/lateinamerikanischen Frau vor, nur in Form von Wetter). Und so schnell es kommt, so schnell geht es wieder und die Sonne strahlt vom Himmel als sei es niemals anders gewesen (auch hier bietet sich das Bild der spanischen/lat.amerikanischen Frau, die durch einen Blumenstrauß ihres Mannes versöhnt nun wieder ganz verführerisches Frauchen ist). Der Lake Nkuruba ist, so sagt man, Bilharziose frei. Wer weiß. Wir schwammen trotzdem. Lotta fand heraus, dass der See von kleinen Fischen bevölkert ist, die genüsslich die Hornhaut von ihren Füßen knabberten. Für so eine Fischpediküre muss man im Spa sonst eine Menge Geld bezahlen. Das ließen wir uns nicht entgehen und hielten alle unsere verhornten Latschen in den See um dann auf Babyfüssen wieder zurück zum Camp zu gehen. Lotta (das schlaue Ding) hatte ein solches Mitgefühl mit dem armen Mann der den ganzen Tag damit beschäftigt war, schwere Wasserkanister den steilen Hang hinauf zu schleppen, dass sie ein Seilbahnsystem mit Fahrradantrieb erfand, welches die Wasserkanister nach oben befördern konnte. Eine brilliante Idee, da sie sogar beachtete dass der Campingplatz über keinen Strom verfügte. Aufgrund des fehlenden Stromes hatte das Restaurant auch keine Möglichkeit, Nahrungsmittel kühl zu lagern. Bei Fleischhunger konnte man also nur „Hähnchen für Zwei“ bestellen und das Huhn lief bis zu diesem Moment mit einem Klotz am Bein im Garten herum.

Advertisements

2 responses to “Fort Portal, Uganda

  1. Ihr Lieben,ich glaube durch Eure Reise seid ihr dem näher gekommen was wirklich wichtig ist im Leben!Da seid ihr vielen Menschen voraus.Wie könnt ihr das transportieren und bewahren??Meine Gedanken sind bei Euch und ich wünsche Euch Glück und schöne Ostern,Tantchen

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s