Ngorongoro Conservation Area, Tanzania

English version: The main feature of the Ngorongoro Conservation Area is the Ngorongoro Crater (which we did not see, though), the worlds largest inactive, intact volcano whose caldera has not turned into a crater lake. It is surrounded by the crater highlands, an elevated range of volanoes (one is still active) which altogether cover an area of 8292 sq Km. The Ngorongoro Crater Conservation Area is the only National Park in Tanzania in which people are allowed to live. Today about 40.000 Massai people live and graze their cattle there. They do not have permission for permanent agriculture though. The steep unbroken walls of the caldera are about 400 to 600m high. The inside of the caldera and the surrounding highlands are home to a huge population of lion, elephants, buffaloes, ostriches, wildebeest, giraffe, different antilope and the critical endangered black rhino. The beauty of the area is more than the word „stunning“ can describe and justifies a million times its listing as a UNESCO World Heritage Site. Entering the crater (approx. 17-25 diametre) is possible upon paying a fee of $200 (plus park fees $50/10 per adult child) and selfdrivers are supposed to hire a guide for $20.

From Lake Natron we went through stoney and rather dry landscape up to the highlands. The road was quite bumpy and apart from a bus that overtook us with incredible speed we were (once again) the only car around. We passed a huge herd of camels, which was minded by a tiny little boy, more Massai villages and by midday we had nothing but huge open plains of grassland in front of us. We passed the first giraffes, zebras and wildebeest. Still we were not even in the Ngorongoro Park Area. As we wanted to go into Serengeti (which also is very expensive) we decided to not go into the actual park area, but stay where we were, especially as we had come for the landscape rather than for gameviewing. And the landscape we thought could not get much better. A bit from the road (or rather dirt track) we went into the bush and put up our camp overlooking the beautiful plains, listening to the wildebeest mooing (or grunting-its hard to describe this strange voice). Fom far we heard the bells of the Massai goats. And then closer. And very close. First we were vistited by a proud and very friendly man, that had a few goats with him and did not speak any english. We had tea together and Michaela showed him a few photos of our journey, of her family and Germany. He absolutely loved it and even asked us to take a photo from him that we could take home. At least this is what we guess he wanted. After about two hours he had to go and with lots of turning back and waving he disappeared in the wide open spaces. The next visitors where two little boys. First they just stood there eyeing us, but gradually came closer and closer until they where sitting at our table and having dinner with us. Again we could not comunicate much apart from smiling and gesturing. After dinner we prepared the kids for bed and we had to laugh at the boys expression seeing an electric toothbrush for the first time in their live. When the kids finally climbed up the ladder into the tent the boys wanted to follow them up and we really struggled explaining them they could not. Only when Timm and I also went up and waved good-bye, they did understand. We had a very peacefull night, listening to the animals. When we woke the next morning and came down from the tent, our little friends had already come and this time they had a few friends with them who were curiously eyeing every step (not nice when you desperately need to pee). As much as we apreciated their visit, we were not up to conversation before our coffee. We tried to follow our every day morning routine and ignored the kids and the millions of flies that soon covered everything. The kids though did not seem to be bothered by the flies in their mouths, nose and eyes at all. We were and quickly left this now busy place.

German version: Die Hauptattraktion der Ngorongoro Conservation Area ist der Ngorongoro Krater (den wir allerdings nicht sahen). Er ist der größte inaktive, intakte Vulkan der Welt, der sich nicht mit Wasser gefüllt und somit zu einem Kratersee umgewandelt hat. Umgeben ist er vom Kraterhochland, einer Hochlandkette von Vulkanen (einer ist noch aktiv), die allesamt ein Gebiet von 8292 Quadratkilometern umfassen. Es ist der einzige Nationalpark Tanzanias, in dem Menschen leben (dürfen). Heute leben ca. 40.000 Massai in diesem Gebiet und haben Weiderechte für ihre Ziegen- und Rinderherden. Sie dürfen allerdings keine in die Natur eingreifende Landwirtschaft betreiben. Die steilen Wände des eigentlichen Kraters sind 400-600m hoch. Innerhalb dieses kollabierten Vulkans und auf dem ihn umgebenen Hochland leben eindrucksvolle Populationen von u. A. Löwen, Elefanten, Büffel, Strauß, Gnu, Giraffe, verschiedenste Antilopen und das vom Aussterben bedrohte schwarze Nashorn. Die Schönheit dieser Landschaft ist mehr, als das Wort „atemberaubend“ beschreiben könnte und rechtfertigt seinen Status als Weltkulturerbe millionenfach. Man kann mit dem Auto in den Krater (zwischen 17 und 25 km Durchmesser) hinabfahren, es kostet allerdings die stolze Summe von $200 plus $20 für einen Guide, dazu kommen dann noch die Parkeintrittsgebühren von $50/10 pro Erwachsener/Kind.

Vom Natronsee aus fuhren wir über steinige Pisten und durch eher aride Landschaft hinauf auf das Hochplateau. Die Straße war ziemlich holperig und außer einem Bus der uns in halsbrecherischem Tempo überholte, waren wir (wieder einmal) das einzige Auto weit und breit. Wir kamen an einer rieseigen Kamelherde vorbei, die von einem winzigen Jungen gehütet würde, sahen mehr Massai Dörfer und hatten um die Mittagszeit nichts als endlose weite Graslandschaften vor uns. Links und rechts die ersten Giraffen, Gnus und Zebras- dabei waren wir noch nicht einmal im offiziellen Park. Da wir in die Serengeti wollten, deren Eintrittspreise leider auch astronomisch sind, beschlossen wir, nicht in den eigentlichen Park zu fahren, zumal wir eh wegen der Landschaft und nur zweitrangig wegen der Tiere gekommen waren. Und die hätte in unseren Augen nicht schöner werden können. Ein bisschen von der Straße (oder eher Piste) entfernt bogen wir in den Busch ab und bauten unser Camp mit Blick über die grünen Weiten auf. Wir hörten die Gnus muhen (oder grunzen, es ist nicht einfach dieses merkwürdige Geräusch zu betiteln) und die Glöckchen der Ziegen- und Kuhherden der Massai von Ferne. Und dann etwas näher. Und ganz nah. Zuerst wurden wir von einem stolzen und freundlichen Mann besucht, der seine Ziegen an uns vorbeitrieb und bei dieser Gelegenheit für ein kleines Pläuschchen anhielt. Nur dass wir außer lächeln nicht viel kommunizieren konnten, da er kein Englisch sprach. Wir tranken Tee zusammen und um die Stille zu überbrücken zeigte Michaela ihm Fotos von unserer Reise, von ihrer Familie und von Deutschland. Er fand das sehr spannend und wollte, bevor er ging, dass wir auch ein Foto von ihm machen, welches wir dann zuhause zeigen können. Zumindest glauben wir, dass das, was er uns mit Zeichen zu verstehen gab eben dieses bedeuten sollte. Nach ungefähr zwei Stunden musste er sich wieder auf den Weg machen und mit viel Gewinke und unzähligem Umdrehen verschwand er langsam in der weiten Landschaft. Unsere nächsten Besucher waren zwei klein Jungen. Zuerst standen sie nur in sicherem Abstand und beobachteten uns. Dann kamen sie langsam näher, bis sie schließlich mit uns am Abendbrottisch saßen. Auch dieses Mal konnten wir außer mit Lächeln und Zeichensprache kaum kommunizieren. Nach dem Essen machten wir unsere Kinder bettfein. Nie werden wir den Gesichtsausdruck der beiden Jungs beim Anblick einer elektrischen Zahnbürste vergessen. Als unsere Kinder dann die Leiter hinauf ins Zelt kletterten, war es fast unmöglich die beiden Massai Jungen daran zu hindern mit hinaufzuklettern. Erst als Timm und ich auch nach oben gingen und winkten verstanden sie uns. Die Nacht war unglaublich friedlich und erfüllt von den Geräuschen der uns umgebenden Tiere. Als wir am nächsten Morgen aus dem Zelt geklettert kamen, warteten unsere kleinen Freunde schon auf uns. Dieses Mal hatten sie ein paar Freunde mitgebracht, die neugierig jede Bewegung beobachteten (nicht so toll wenn man dringend pinkeln muss). So sehr wir ihren Besuch zu schätzen wussten, vor dem ersten Kaffee sind wir nicht so gut in “Konversation betreiben“. Wir versuchten trotzdem unsere übliche Morgenroutine zu verfolgen und ignorierten die Jungs sowie die Tausende von Fliegen die plötzlich überall waren, weitgehend. Die Massai Kinder ertrugen es völlig stoisch, dass ihnen die Fliegen in Nase, Mund, Ohren und Augen herumkrabbelten. Wir allerdings waren genervt und verließen diesen nun etwas zu bevölkerten Platz so schnell wir konnten.

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