Usambara Mountains, Tanzania

English version: After spending three nights in Bagamoyo we ment to stay in Pangani, a beautiful beach place further up north. Stupid us missed the turn though and instead decided to give the „Usambara Mountains“ a try. Apart from the name that we know from the „Usambara Violet“ we had never heard of them before. How fortunate we had missed the Pangani turn!

While Bagamoyo had been hot and humid, the ( malaria mosquito free!) climate in the Usambara Mountains reminded us of Northern Europe. Lushoto, the centre of the western Usambaras is  quite used to tourists,  but other parts seem completely untouched. Lushoto, which is nestled at about 1200m in fertile valleys full of eucalyptus, pine and tropical forest is an ideal base for hiking. There are lots of hikes from 1 hour to up to several days and quite a few tour operators who offer guided tours. Though one can walk alone especially for longer walks a guide is recommended.

Our first two nights we spent arount Lushoto. One night in the parking lot of a rather not so nice hotel, the other one at Irente Biodiversity Farm. The village arount Irente Farm is absolutely beautiful with lots to explore for the kids. At the farm they sell homemade cheese (what a treat in Tanzania!!!!!) and homebaked Rye bread, jams (we went for plum), lemonades, teas, coffees, honey and lots of  yummy stuff made locally. We bought as much as we could with our leftover shillings (unfortunately there is no ATM up there) and for three days indulged in ryebread with jam and cheese. We went to the orphanage and school for  the blind at Irente where lots of albino kids lived, strolled through the village and went to Irente Viewpoint. Just when we arrived there a massive thunderstorm started and we cound not really enjoy the view. Fortunately there was a Hotel/Restaurant just around and we could wait until the rain was over. But only just. While the last few drops where still falling we where kicked out with the words „The rain will be over soon you can go now.“ When I asked if we could just wait for my husband who left to get our car they refused- that was the only time we were not welcome in Tanzania! It did not spoil our day though, as the surrounding scenery was just too nice.

Instead of going down the same (quite accessible) route we decided to stay up longer in the mountains and to try and get through to Mtae. Though locals warned us that the road might be very bad  after the rain we tried and were very lucky. We passed little villages, terraced fields, valleys and fantastic views. It seemed like it had only rained around Lushoto as parts of the road were unbelievably dusty. So dusty that it was impossible to see further than 2,3 metres. Within a very short time we were covered in powdery dust, even though our windows were closed. This is definately one disadvantage of a Defender: There are too many gaps for dust and moisture to come through. Just by chance we ended up at Mambo Viewpoint Eco Lodge just before the village of Mtae. Our travelbook had not mentioned that place, maybe it is still too new. While Irente Farm was more of a lush forrest get away, Mambo View Point was right on top of a cliff overlooking the Tsavo Plains. On clear days one can even see Kilimanjaro (which we unfortunately could not). The dutch owners where incredibly friendly and helpful and gave us directions and GPS coordinates for our way down to Moshi though they strongly advised us, to take another route as this pass would be hardly manageable. The next day we drove down a very steep, stoney and at partly quite rough pass. A special treat for Timm. The views we got where breathtaking! Again no sign ouf Mount Kili though. As we did not quite feel like going to a busy town again we decided to follow the Irente managers suggestion and went to Lake Chala instead.

German version: Nachdem wir 3 Nächte in Bagamoyo verbracht hatten, wollten wir nach Pangani fahren, ein wie wir gehört hatten, sehr schöner Platz am Meer nördlich von Bagamoyo. Wir Dumpfbacken verpassten allerdings den Abzweiger und entschieden uns in die „Usambara Berge“ zu fahren. Außer das dies der Herkunftsort des Usambara Veilchens ist, hatten wir nicht die leiseste Vorstellung von ihnen. Was für ein Glück, dass wir den Abzweiger verpasst hatten!

Während es in Bagamoyo heiß und schwül gewesen war, erinnerte das kühle und (Malariamücken freie!) Klima in den Usambara Bergen an Nordeuropa. Lushoto, das (Handels)Zentrum der Usambara Berge ist auf Touristen eingestellt, während andere Teile noch sehr ursprünglich sind. Lushoto, welches auf einer Höhe von 1200m eingekuschelt zwischen fruchtbaren Tälern und Wäldern aus Eukalyptus, Pinie und tropischen Bäumen, ist der ideale Ausgangspunkt um die Berge wandernd zu erkunden. Es gibt unendlich viele Wege die von einer Stunde bis zu mehreren Tagen dauern können und obwohl man natürlich auf eigene Faust losziehen kann, wird gerade für mehrtägige Wanderungen doch ein Guide empfohlen.

Die ersten beiden Nächte verbrachten wir in Lushoto. Die erste auf dem Parkplatz eines nicht so tollen Hotels, die zweite auf der Irente Biodiversity Farm. Das Dorf um die Irente Farm ist absolut malerisch, verschlungene Wege, Farmgebäude, Weiden, Tiere und 1000 anderen Dinge welche die Kinder entdecken konnten. Auf der Farm wird selbstgemachter Käse ( welch ein Genuss nach so langer Abstinenz!), selbstgebackenes Graubrot, hausgemachte Marmeladen (Pflaumenmus!!!), Säfte, Limonaden, Tee, Kaffee, Honig und noch viele weitere lokal hergestellte Köstlichkeiten verkauft. Wir kauften so viel es unsere letzten Schilling erlaubten (dummerweise gibt es dort oben keinen EC-Automaten) und schwelgten 3 Tage in Graubrot mit Käse und Pflaumenmus. Wir besuchten das Weisenhaus und die Schule für Blinde, wo wir wieder auf viele Albinokinder trafen, die scheinbar oft auch Augenprobleme haben und teilweise so sonnenverbrannt waren, dass sich schon Krusten auf der Haut bildeten. Wir spazierten durch das Dorf und wanderten zum Irente View Point, der einen phantastischen Ausblick bieten soll. Leider brach, gerade als wir dort ankamen ein Wahnsinns Gewitter los und wir mussten Schutz in einem Hotel/Restaurant in der Nähe suchen. Dort konnten wir dann warten bis das Unwetter sich gelegt hatte. Aber nur fast. Noch als die letzten Tropfen fielen wurden wir mit den Worten“ Es wird gleich aufhören zu regnen, Sie können nun gehen“ rausgeschmissen. Die Frage, ob ich nicht noch kurz auf meinen Mann warten könne, der gerade das Auto holte wurde verneint. Das war das einzige Mal, dass wir in Tanzania nicht willkommen waren. Die schöne Umgebung allerdings tröstete darüber 1000fach hinweg.

Statt dieselbe (gut befahrbare Straße) zurück zu fahren, entschieden wir noch ein bisschen länger in den Bergen zu bleiben und bis in den nächsten größeren Ort Mtae zu fahren. Obwohl uns Einwohner warnten, dass die Straße nach dem Regen in schrecklichem Zustand sein würde, versuchten wir es und hatten Glück. Der Regen schien sich nur über Lushoto ausgetobt zu haben und Teile der Straße waren sogar unglaublich staubig. So staubig, dass wir kaum mehr als 2-3 Meter weit sehen konnten und innerhalb kürzester Zeit Unmengen feinen Staub in Augen, Nase und auch sonst überall hatten. Hier wären wir also bei einem der wenigen Nachteile eines Defenders angekommen: Er hat einfach zu viele Spalten durch die Staub und Feuchtigkeit eindringen. Eher durch Zufall entdeckten wir die Mambo View Point Lodge. Vielleicht war sie noch zu neu um im Reiseführer zu stehen. Während Irente eingemauschelt in den Bergen lag, war die Mambo View Point Lodge auf dem höchsten Punkt eines Kliffes, welcher sagenhafte Ausblicke über die Tsavo Plains und an klaren Tagen bis zum Kilimanjaro bot, gebaut. Dieses Glück hatten wir allerdings leider nicht. Die holländischen Besitzer waren unendlich freundlich und hilfsbereit und versorgten uns mit Wegbeschreibungen und GPS Daten für den Pass (obwohl er uns  ernsthaft abriet), den Timm sich in den Kopf gesetzt hatte zu bezwingen um nach Moshi zu gelangen. Am nächsten Tag also machten wir uns auf, den teils sehr steilen, sehr steinigen und kurvigen Pass hinunterzukriechen. Timm hatte einen riesen Spass, Michaela konzentrierte sich eher auf die schönen Ausblicke und die Kinder juchzten über all das Geschaukel ( und besangen Timm mit „Angeber, Hosenträger“, jedesmal wenn der Cowboy mit ihm durchging). Leider war der Kilimanjaro wieder wolkenverhangen. Nach so viel schöner Natur hatten wir noch keine Lust auf „Stadt“ und beschlossen, dem Tip der Irente Farm Manager folgend, zum Lake Chala zu fahren.

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