Zanzibar

English version: We had not heard much good of Zanzibar. The german foreign minestry warned of taking the ferry from Dar to Zanzibar, the Lonely Planet warned of agressive street touts and said the ancient magic is hard to find. Other travellers claimed it to be touristy and nothing special. Are we talking about the same place? For us, Zanzibar was one of the highlights so far. The fast ferry from Dar was brand new and super modern, the street vendors tried their luck, but where neither aggressive nor  irritating. A friendly „Thank you, we are completely happy“ and they left us alone. There are touristy places in Zanzibar, epecially the beach resorts, but there are lots of other options for those in search of a more authentic experience.

As Zanzibar is very small and especially Stone town is best explored walking, we left the car at Mikadi and just took a backpack with the most essential stuff. We stayed very central in a charming family run Hotel ( Abusso Inn) . It was heaven-huge beds covered with Mosquito nets, air conditioning and an ensuite bathroom with a (hot!) shower- the first proper bathroom since Cape Town. The owner, a very friendly muslim man gave us an extra family rate and when the kids painted him a picture to thank him, he gave them a good bye present as we left: New crayons. Not only did he give them a present, but he ran all the way to the ferry as he had just missed us in the hotel. Again, we did not meet one person that left a bad impression. People where extremely welcoming, friendly and helpful.

Though Zanzibar belongs to Tanzania, on arrival one has to go through customs and immigration, so do not forget your passport! The minute one steps out of  the ferry building, nothing reminds of Tanzania  though. The Capital of Zanzibar is Zanzibar City, its historic centre is called Stone Town which is a World Heritage Site. Everything in Stone Town reminds of the bygone area of ancient Persia, of Omans califs and sultans. Little alleyways wind past arabic Style houses, past gigantic brass studded hand carved doors, the air is filled with the smells of spices and the laughter of kids and the call of the muezzin.

For days we got lost wandering around, looking at the Old Fort, visiting the market, watching muslim kids play in the school yard. We visited the  Anglican Church that had been build on the site of the former slave market, after slavery was officially abandoned.  We learned about the slave trade and its terrors, saw the dungeons where the slaves where kept before they where sold, visited the old Persian Baths, enjoyed local food at the night markets and every single night took the kids to the playground. Like in the Mediterranean people in Zanzibar seem to eat late and take their kids to the playground after the sun is down. As most tourists do not travel with kids, we would be sitting there with mostly veiled up muslim mums and watch our kids play. Again our „Happy Mzungu Family“ got a lot of attention and we got lots of chances to talk to the locals. The girls where impressed by the veils and the beautiful long dresses of the women and little girls. Being with mainly muslim families, out of respect Michaela would wear a headscarf as well and surprisingly did not find it uncomfortable at all.

Time passed far too quick. After two nights in Stone Town, where we met Iris again, we thought the kids might enjoy to stay some time at a beautiful beach. We hired a driver that took us to  Kendwa. On the way we visited a community run spice farm and learned all about spices. Though tourism is dominating   Zanzibars economy these days, spice plantations still play an important role. They produce cinnamon, nutmeg, pepper, gloves, vanilla, lemongrass, and all sorts of exotic spices. After two hours at the beach (where we surprisingly met one of Lottas former classmates from Cape Town) the kids begged us to go back to Stone Town, which we did the next day. We stayed another two nights at Abusso Inn and enjoyed  the magic of this beautiful place.

German version: Wir hatten nicht viel Gutes über Zanzibar gehört. Das auswärtige Amt hatte davon abgeraten, die Fähre nach Zanzibar zu nehmen, der Lonely Planet hatte vor den aggressiven und aufdringlichen „Touristenführen“ gewarnt und gesagt, dass der frühere Zauber kaum noch spürbar ist. Andere Reisende meinten, dass Zanzibar sehr touristisch und nichts Besonderes sei. Reden wir von dem selben Ort? Für uns war Zanzibar eines der Highlights bis jetzt. Die Fähre von Dar war neu und supermodern, die Straßenverkäufer versuchten ihr Glück, ließen uns aber sofort in Ruhe wenn wir ihnen freundlich zu verstehen gaben, dass wir nichts brauchten. Natürlich ist Zanzibar teilweise ziemlich touristisch, besonders die zahlreichen Beach Resorts, allerdings gibt es genug Ausweichmöglichkeiten für all die, die mehr Ursprüngliches suchen.

Da Zanzibar sehr überschaubar ist und man besonders Stone Town am besten zu Fuß erkundet, ließen wir das Auto im Mikadi und packten nur einen Rucksack mit dem Nötigsten. Wir fanden ein von einer sehr netten Familie betriebenes Hotel mitten im Zentrum ( Abusso Inn). Es war wie im Himmel-2 riesen Betten mit Moskitonetzen, eine Klimaanlage und ein eigenes Badezimmer mit einer (heißen!) Dusche. Das war das erste richtige Badezimmer seit Kapstadt. Der Besitzer gab uns einen Familiendiscount und als sich die Kinder mit einem selbst gemalten Bild dafür bedankten, schenkte er ihnen bei unserem Abschied eine Packung Buntstifte. Nicht nur dass, sondern er rannte den ganzen Weg vom Hotel bis zur Fähre, da er uns knapp im Hotel verpasst hatte. Wieder einmal haben wir nicht eine einzige Person getroffen, die uns negativ in Erinnerung geblieben wäre-im Gegenteil. Die Leute waren extrem freundlich, hilfsbereit und gastfreundlich.

Obwohl Zanzibar zu Tanzania gehört, muss man bei der Ankunft durch den Zoll und Immigration gehen- also nicht den Pass vergessen! In der Minute, in der man das Gebäude des Fähranlegers verlässt, erinnert jedoch nichts mehr an Tanzania. Die Hauptstadt von Zanzibar ist Zanzibar City, der historische Stadtkern heißt Stone Town und ist Weltkulturerbe. Alles in Stone Town erinnert an den vergangenen Glanz des persischen Reiches, an Kalifen und Sultane und an 1001 Nacht. Verwinkelte Gassen schlängeln sich vorbei an arabisch anmutenden Häusern mit gigantischen handgeschnitzten Türen. Die Luft ist erfüllt vom Duft exotischer Gewürze, dem Lachen spielender Kinder und den Gebetsrufen des Muezzins.

Tage verbrachten wir damit in den verwunschenen Gassen umherzustreifen, wir besichtigten die alte Festung, den Markt, schauten den Kindern in den Koranschulen beim Spielen in der Pause zu. Wir gingen zur Anglikanischen Kirche, die auf dem Gelände des alten Sklavenmarktes gebaut wurde, nachdem der Sklavenhandel endlich abgeschafft worden war, wir hörten die schrecklichen Geschichten über das Leid der Sklaven, sahen die Keller in denen sie hausen mussten, bis sie verkauft wurden. Wir schauten uns das alte persische Bad an, probierten lokale Spezialitäten auf dem Nachtmarkt und gingen jeden Abend mit den Kindern auf den Spielplatz. Ähnlich wie in Mittelmeerländern scheinen auch hier die Menschen sehr spät zu Abend zu essen und die Kinder erst nach Sonnenuntergang zum (beleuchteten) Spielplatz zu bringen. Da die meisten Touristen hier nicht unbedingt mit Kindern reisen, stand unsere „Happy Mzungu Family“ auch hier wieder im Zentrum des Interesses. So saßen wir mit zumeist verschleierten Frauen auf dem Spielplatz und bekamen massenhaft Gelegenheit zu netten Pläuschchen. Aus Respekt hat auch Michaela zu solchen Gelegenheiten ein Tuch um den Kopf getragen und es fühlte sich längst nicht so komisch an wie gedacht. Die Mädels waren ganz entzückt von den langen Kleidern und teilweise kunstvoll verzierten Schleiern der Frauen und Mädchen.

Viel zu schnell verging die Zeit. Nach 2 Nächten in Stone Town ( wo wir auch Iris wieder trafen)  wollten wir den Kindern einen Gefallen tun und mieteten einen Fahrer, der uns nach Kendwa an einen sehr netten Strand brachte. Unterwegs hielten wir auf einer Gewürzplantage an und lernten alles über die hier angebauten Gewürze. Obwohl Tourismus inzwischen der viel wichtigere Wirtschaftszweig ist, ist der Export von Zimt, Muskatnuss, Pfeffer, Nelken, Vanille, Zitronengras und anderen exotischen Gewürzen noch immer von großer Bedeutung für die Insel. Nach 2 Stunden am Strand ( wo wir erstaunlicherweise einen von Lottas Klassenkameraden aus Kapstadt trafen) beknieten uns die Kinder zurück nach Stone Town zu fahren, was wir am nächsten Tag nur allzu gerne taten. Wir blieben noch 2 weitere Nächte im Abusso Inn und genossen die Magie dieser schönen Stadt.

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One response to “Zanzibar

  1. Ihr Lieben,wieder ein dickes Dankeschön!
    Herzlichen Glückwunsch Timm!!!Wo Ihr den Geburtstag gefeiert habt,erfahren wir später (hoffe ich)!Glück und Gesundheit wünsch ich Euch allen,Tantchen

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