After 4 months of traveling

December is always quite an emotional month. First, there are two little birthdayboys in our family, then there is all the christmas excitement and finaly one year ends and the next one starts. Towards the end of 2013 we were more then ready for a break. All the things we saw and experienced needed time to be digested in order to make space for new impressions. Since we had to skip our plan to be with our friends in Mosambique for christmas, we had planned to find a nice spot for a longer stay somewhere on the tanzanian coast. We found one in Dar Es Salaam, which we will write about in another post. At the moment we are not up to date with our blog, and as much as we try, we just can not keep up with writing, experiencing, organizing and digsting. At present we are in Tanzania, at Lake Viktoria. We keep a diary, that we update every day, but the proper posts just take a lot of time. Just to give you an idea of our route and of the posts that we are currently working on:

5th of December we arrived in Tanzania and made our way through the Southern Highlands to Iringa, from there into Ruaha National Park. From Ruaha National Park we went to Dar Es Salaam, where we spent Christmas and New Years. Beginning of January we spent 5 days in Zanzibar (left our car in Dar Es Salaam and for an exciting change as a backpacking family this time) and on the 10th of January we finally hit the road again. From Dar we went to Bagamoyo, where we spent 3 days, then to Lushoto up in the Usambara Mountains. After 3 days we took a very rough ride from the mountains down to Lake Chala on the Kenyan boarder. From there we went to Arusha, stayed 2 nights before we were annoyed by its noisyness and went back into nature, to Lake Natron. From there we drove up to the Ngorongoro National Park into the Serengeti National Park. The drive from Arusha trough the Serengeti took us 4 days and 500km on VERY rough 4×4 roads. For most of the time we were completely alone in the most beautiful and remote places. Today we arrived at Lake Viktoria, where we will stay at least 3 days to do some repairs on the car, work on the blog and relax a bit.

But back to December: We were really tired and exhausted and when we arrived at Mikadi Beach Lodge in Kigamboni/ Dar Es Salaam, a truly „white Sand and Coconut Palms Beach Paradise“ we were not even able to enjoy it. All we wanted was rest. Which we got. Christmas was a bit odd with mixed feelings, missing Cape Town and our friends there and also missing Germany and our family and friends. The kids though enjoyed our „special christmas which was very differnt to what they are used to, with not even a quarter of their usual presents, without al the busyness around it. It was peaceful and quiet. Though we missed our families, we somehow made up our own family. Since Iringa we happened to bump into Iris, a highly impressive namibian/german woman in her early sixties, who had been traveling over the last 4 years, mostly by herself. At Mikadi we got closer and she got the heart of our travel-family which she still is, though she went on into Oman. She, with a few others, is someone we really want to keep in our lives. It is strange in what a different way travellers approach each other. It might be, that when traveling one is more open towards others, or the people we meet are „of the same kind“ as we are all doing the same, but it is amazing how close we came to some of them in only a few days, before we all go into different directions again. There are so many interesting people, with so many different stories and backgrounds that just meeting them makes traveling a life changeing experience. One thing is odd though: Fellow travellers seem to either be much older (50+) or much younger than us (-30). If they are more or less our age they do not have kids. We feel like in our mid twenties again, when we were the first of all our friends with kids and everybody looked at us as a „different species“ all of a sudden. It is a strange feeling. We know that not everybody is in such a fortunate position as we are but we really want to make a point here: Should you have kids and should you love traveling, do it! It does not have to be a huge journey and it does not have to cost tremendous amounts of money, but do not postphone the things on your bucket list until later. Life is now and it is highly rewarding to experience traveling with kids!

German version:

Dezember ist ja immer irgendwie ein emotionaler Monat. Bei uns haben wir zwei Geburtstagsjungs, dann ist Weihnachten mit all der Aufregung und dem Rummel und schließlich der Jahreswechsel. Das Ende von 2013 war für uns vor allem von einem geprägt: Dem Bedürfnis nach einer Pause. All die Dinge die wir gesehen und erlebt haben, brauchten dringend Zeit verdaut zu werden um Platz für neue Eindrücke zu machen. Seit wir unseren Plan mit unseren Freunden Weihnachten in Mosambik zu feiern aufgeben mussten, hatten wir uns vorgenommen einen schönen Platz an der tansanischen Küste zu finden, an dem wir eine längere Pause einlegen könnten. Wir fanden einen in Dar Es Salaam, über den wir zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werden. Leider ist unser Blog im Moment nicht sehr aktuell. So sehr wir auch versuchen, wir kommen einfach nicht mit dem Schreiben hinterher. In dem Moment wo ein Post fertig ist, haben wir schon wieder 1000 neue Dinge gesehen und erlebt, hatten noch keine Zeit Altes zu verdauen und Neues zu planen. Zumindest haben wir ein Reisetagebuch in dem wir in Stichworten alle Eindrücke und Erlebnisse festhalten, die „richtigen“ Berichte dauern dann immer noch ein bisschen. Gerade jetzt sind wir am Lake Viktoria in Tanzania. Um Euch zumindest einen Überblick über unsere letzten 7 Wochen und die Beiträge, welche in Arbeit sind, zu geben hier unsere Route:

Am 5. Dezember sind wir über die Grenze nach Tanzania gekommen. Durch die Southern Highlands sind wir nach Iringa gefahren, von dort aus in den Ruaha National Park. Ein paar nervenaufreibende Fahrtage haben und nach Dar Es Salaam gebracht, wo wir 3 Wochen Pause gemacht haben. Im neuen Jahr haben wir dann unser Auto in Dar gelassen und sind für 5 Tage nach Zanzibar gefahren (interessant mal als Backpacker unterwegs zu sein) um uns dann endlich am 10 Januar von unserem geliebten „Mikadi Beach“ los zu reißen und weiter gen Norden zu reisen. 3 Tage verbrachten wir in Bagamoyo (hauptsächlich wieder mit Mikadi -Bekannten), dann ging es weiter nach Lushoto in die Usambara Mountains, wo wir wieder 3 Tage verbrachten und nach einer ziemlich steilen 4×4 Piste am Lake Chala an der kenyanischen Grenze landeten. Von dort ging es dann nach Arusha, wo wir gezwungenermaßen 2 laute Nächte blieben, um dann endlich wieder in die Natur, an den Lake Natron zu entkommen. Vom Lake Natron ging es durch den Ngorongoro National Park in die Serengeti. Über 500km sehr rauer 4×4 Strecke führte uns der Weg 4 Tage lang durch die entlegendste und atemberaubendste Natur (in 4 Tagen sahen wir 3 Autos). Heute sind wir am Lake Viktoria angekommen und planen hier mindestens 3 Tage (eher länger) zu bleiben, um ein paar notwendige Reparaturen am Auto vorzunehmen und am Blog zu arbeiten-und um ein wenig auszuruhen.

Aber nun zurück in den Dezember: Als wir in der„ Mikadi Beach Lodge“ in Kigamboni/South Beach Dar Es Salaam ankamen, konnten wir es, obwohl es ein wirkliches „weißer Sand, Kokospalmen Strand Paradies’ war, nicht so richtig genießen. Alles was wir brauchten war Pause-die wir zum Glück auch bekamen. Weihnachten war ein bisschen komisch, mit ziemlich gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite vermissten wir Kapstadt und unsere Freunde dort, auf der anderen Seite unsere Familien und Freunde in Deutschland. Die Kinder allerdings genossen unsere „besonderes Weihnachten“ das so anders war, als sie es gewohnt sind. Zum Einen waren da gerade einmal ein Viertel der sonstigen Geschenke, zum Anderen war es dieses Mal viel ruhiger und friedlicher. Und wir „bastelten“ uns unsere eigene kleine Reisefamilie. Seit Iringa waren wir immer wieder Iris, einer äußerst inspirierenden namibianisch-deutschen Frau Anfang 60 begegnet. In den letzten 4 Jahren ist sie sehr viel und sehr weit und meistens auf eigene Faust gereist. Im Mikadi lernten wir uns schließlich richtig kennen (und lieben). Schnell war sie das Herz unserer kleinen „Expatfamilie“ und ist es auch jetzt noch, wo wir schon längst wieder getrennte Wege gehen (Iris ist inzwischen im Oman). Sie ist einer der Menschen, die wir gerne auch in Zukunft in unserem Leben behalten möchten. Es ist wirklich merkwürdig, wie anders man sich als Reisender kennenlernt. Ob es daran liegt, dass man beim Reisen offener ist, oder daran, dass wir uns alle in einer ähnlichen Lebenssituation befinden- wir wissen es nicht. Es ist jedoch bemerkenswert, wie schnell man sich nahe kommt, bevor sich dann wieder alle in verschiedene Richtungen zerstreuen. „Dort draußen“ sind so verschiedene Menschen mit so vielen verschiedenen Geschichten und Hintergründen unterwegs, dass allein sie alle zu treffen das Reisen zu einer lebensverändernden Erfahrung werden lässt. Eines ist jedoch auffällig: Unsere Reisegefährten sind entweder deutlich älter (50+) oder deutlich jünger (-30). Wenn mal jemand unser Alter hat, dann hat er keine Kinder. Wir fühlen uns ein bisschen zurück versetzt in die Zeit als wir mit Mitte 20 die ersten in unserem Freundeskreis waren, die Kinder bekamen und innerhalb kurzer Zeit plötzlich zu einer anderen „Spezies“ gehörten. Ein komisches Gefühl. Wir wissen natürlich dass nicht jeder in einer ähnlich glücklichen Lage ist wie wir, aber wir möchten an dieser Stelle wirklich Mut machen: Solltet ihr Kinder haben und gerne reisen, dann tut es. Es muss nicht gleich ein Monstertrip sein, den Unmengen an Geld verschlingt, aber es macht keinen Sinn, Dinge, die ev. auf der Wunschliste stehen, auf später zu verschieben. Das Leben findet jetzt statt und Reisen mit Kindern ist eine Erfahrung, die millionenfach für das entschädigt, was sie kostet (Geld, Zeit, Nerven)!

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2 responses to “After 4 months of traveling

  1. Das mit dem Reisen mit Kindern unterschreibe ich! 😉

    Ich komme auf der Reise selbst auch nie mit dem Schreiben hinterher. Das landet bei mir auch erst immer alles im analogen Reisetagebuch und wird dann hinterher erst zu vernünftigen Blogposts aufbereitet. Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn die Berichte nicht 100% aktuell sind, dafür aber sorgfältiger geschrieben. Wobei ich leicht Reden habe, denn länger als 4 Wochen am Stück waren wir bisher noch nicht unterwegs.

    Sechs Monate noch – bald habt ihr Halbzeit, oder?

    Viele Grüße,
    Lena

    • Vielen Dank für Deine vielen netten Kommentare. Oft veröffentliche ich die gar nicht, weil viele meiner Freunde sicher gar nicht wollen, dass jeder online lesen kann was sie schreiben.Aber ich freue mich jedes Mal über Kommentare 🙂 Noch 5, 5 Monate, ach ja und auf dem Dach gibt es eine Sitzbank mit Anschnallgurt- nur um dich zu beruhigen! 😉 Liebe Grüße

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