Karonga, Malawi

English version
After eating dinner we quickly had to put the kids to bed, so we would have enough time to prepare Carls birthday. Timm was desperate to bake the first birthday cake of his life. As if that was not mentionable enough, he did it in our breadpan on the campfire. The cake smelled, looked and tasted delicious! Some of the (few) birthday presents we had bought along the way, some we had brought from Cape Town. In darkness (we did not want the kids to see anything when peeking through the mosquitonet of the tent) we packed a colouringbook plus crayons, a puzzle, a stickerbook, a 5pack of toycars. Far less than usual, but enough to make Carl happy ( lesson learned: the kids need only half of what we think).
After having cake for breakfast the next morning, we had a special surprise for Carl. He loves Dinosaurs and Karonga is the place where they found „Malawisaurus“and is home to one of the few museums of Malawi.
Sponsored by the EU, the museum was everything but what we are used to from Europe. The displays reminded us of the displays 6graders might do after a workshop on dinosaurs, the relatively newly build exhibition hall was used as a storage for the building site next door and most of the „touch and learn“ dispalys had been touched a few times too often and either did not work at all or it was impossible to figure out what they were supposed to teach. We had a great time anyway. It turned out, that us visiting the museum was the major attraction of town and through every window ( there were 9) we were watched by curious locals. Max had a great time and wanted me to take groupfotos of him and all his „window friends“. After we had enough fotos taken, we decided to find another campsite. The one where we had slept the night before was on the lake, but did not really have a nice beach. It seemed as if our karma polishing had worked out perfectly. After following a rather not so promising sign, we found a newly build resort directly on a beautiful stretch of beach. We could camp in the sand, watch the fisherman and the sunset (and sunrise). As there was a village close by, we again did not trust the water quality, we did not dare to swim in the lake. But that did not matter the least as the resort had a pool! The second we entered the water, all the people working in this deserted resort (there were no other guests but us and one south african couple) came to watch us swimming. We did have a great time-and so did they (guessing by their screams and laughter). After more than two hours in the pool we all were really tired, and went to bed as soon as the sun was down. Fortunately, as by sunset millions of little flies turned up and within minutes covered everything. It was not possible to breathe without breathing some in. The next morning our table, chairs, the sand, our tent, everything was covered by the bodies of dead flies. A good day to move on. Into Tanzania!

German version
Nach dem Abendessen mussten wir uns beeilen die Kinder ins Bett zu bringen, um genug Zeit zu haben Carls Geburtstagstisch vorzubereiten. Timm war fest entschlossen, den ersten Geburtstagskuchen seines Lebens zu backen. Und als wenn das nicht schon besonders genug wäre, tat er dies unter erschwerten Bedingungen: Auf dem Lagerfeuer in unserem Brotbacktopf. Der Kuchen roch, schmeckte du sah phantastisch aus. Einige der (spärlichen) Geburtstagsgeschenke hatten wir auf dem Weg besorgt, einige noch aus Kapstadt mitgebracht. In der Dunkelheit ( wir wollten nicht, dass die Kinder uns durch das Moskitonetz unseres Zeltes beobachteten) packten wir ein Malbuch mit Stiften, ein Puzzle, Ein Stickerbuch und ein 5er Pack Autos ein. Viel weniger als es sonst zum Geburtstag gibt, aber genug um Carl glücklich zu machen ( wir lernen: Die Kinder erwarten viel weniger als wir im Allgemeinen glauben).
Nach einem Kuchen- Frühstück hatten wir noch eine Überraschung für Carl. Er liebt Dinosaurier und Karonga ist die Fundstätte des Malawisaurus und Standort eines der wenigen Museen in Malawi. Von der EU gesponsert ist das Museum dennoch ganz anders als wir es von Europa gewohnt sind. Die Exponate erinnern an eine Ausstellung von 6.Klässlern nach den Projekttagen zum Thema „Saurier“, große Teile der relativ neuen Ausstellungshalle wurde als Lagerraum für die Baustelle nebenan benutzt und die meisten der „ Anfassen und Begreifen“ Modelle waren ein paar mal zu oft angefasst worden oder es war unmöglich herauszufinden was man denn beim Anfassen begreifen solle. Wir hatten trotzdem viel Spaß! Es schien, als sei die Tatsache dass wir das Museum besichtigten eine der Hauptattraktionen der Stadt und durch jedes der 9 Fenster wurden wir von neugierigen Einheimischen beobachtet. Max fand das viel spannender als sich im Museum umzuschauen und wollte Gruppenfotos mit all seinen „Fensterfreunden“. Nachdem wir schließlich genug Fotos gemacht hatten, beschlossen wir einen anderen Campsite zu suchen. Der auf dem wir die letzte Nacht verbracht hatten, lag zwar am Strand, aber leider war der ziemlich schmutzig. Scheinbar hatte das „Karmapolieren“ funktioniert. Nachdem wir einem nicht sonderlich einladenden Schild gefolgt waren, entdeckten wir ein brandneues Resort direkt an einem sehr hübschen Strand. Offiziell gab es keine Campingplätze, da aber außer uns nur ein weiteres südafrikanisches Paar dort war, durften wir unser Camp direkt am Strand aufbauen. Auch hier trauten wir der Wasserqualität (Billharziose) nicht 100%, aber da es einen riesen Pool gab, war das nicht schlimm. In der Sekunde in der wir ins Wasser sprangen, kamen die Gärtner, Köche, Putzfrauen, Rezeptionisten und wer sonst noch gerade nichts zu tun hatte ( wie gesagt, Gäste waren leider Mangelware), um uns beim Schwimmen zuzusehen. Wir hatten einen riesen Spaß- und dem Lachen und Schreien nach zu urteilen hatten ihn unsere Zuschauer auch. Nach mehr als 2 Stunden im Pool waren wir alle sehr müde und sobald die Sonne untergegangen war, kuschelten wir uns ins Dachzelt. Zum Glück. Sobald es dunkel geworden war, wimmelte es überall von kleinen Fliegen, die so zahlreich waren, dass man nicht einmal einatmen konnte ohne ein paar in die Nase zu bekommen. Am nächsten Morgen war der Boden, unsere Stühle, der Tisch, der Sand und unser Zelt übersäht von toten Fliegen. Ein guter Zeitpunkt um aufzubrechen. Nach Tanzania!

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