Mt. Mulanje, Malawi

Early in the morning, still damp and cold from the previous night, we collected a tasmanian family of 3 that we had bumped into at every stop since Lilongwe. They were backpacking and when we told them our story with the 3 backpackers we gave a lift before, they asked if we could take them to our next stop, Mt. Mulanje, too. We could not really say no, so Lotta and Paula moved to the roof ( and had to hide in every town) and the family into our car. Oh a cosy ride that was! As we could not drive too fast with the girls on the roof, the journey seemed to be never ending. Tired from all the talking that had to be done, we stoped close to a village, just to be surrounded by at least 40 villagers within seconds. Normally we like this, but that day we felt a bit overwhelmed. The kids had their lunch on the roof and refused to come down. On we went, through green hills,tobacco and banana fields Mt. Mulanje majestically rising on the horizon. With its highest peak up to 3000m, it is some kind of Malawis „Table Mountain“ and really really beautyful. In order to get to its base and to the campsite and lodge, one has to pass a boom and pay an entrance fee. Immediatly we were surrounded by a pushing, shouting, nearly into our window crawling crowd of local men all calling „Let me be your guide, my name is …“ At that stage more than claustrophobic we were just about to turn around, if our tasmanian family would not have been so eager to climb the mountain the next day, we might have done so. So we payed, surrounded by „guides“ watching every step we made build our camp, only to be surprised, just as we sat down to enjoy our sundowner, by the biggest thunderstorm ever. It poored down all night, lightning and thunder making it nearly impossible to sleep. Electricity went off and we had no choice but cuddling up in the rooftent, hoping not to be struck by lightning. We are still unsure if in our rooftent we are at danger or safe during a thunderstorm. We guess the first as the main construction is metal. We just prayed that the mountain would take all the lightnings. Within minutes our car was a little island and the grass that had surrounded us just moments ago turned into centimetre deep water.

We did survive that night and our tent kept us more or less dry. As it took quite some time to dry everything in the (fortunately appearing) sun we decided to not hike on the mountain and the tasmanian family went alone. Instead we went direction Blantyre to visit one of the surrounding tea farms.
We stoped at Satemwa Tea Estate, near the small town of Thyolo. The 2000 hectare Estate, now is the 3rd Generation, some of the huge fields dating back to the 1930. The estate hosts a beautiful old manor house, now a Lodge, a tea factory and empoyes about 2000 people. Further they have an absolutely beautiful picnic spot on the highest peak of the estate overlooking indigenous forrest, coffee and tea fields. We spent all afternoon cruising the plantations, picknicking and beeing blown away by its beauty, before we headed off direction Blantyre.

German version:

Früh am nächsten Morgen, noch immer klamm von der regnerischen Nacht, trafen wir uns mit einer tasmanischen Familie, die wir bisher bei jedem Stopp seit Lilongwe getroffen hatten. Sie waren mit dem Rucksack unterwegs und als sie hörten, dass wir aus Cape Maclear 3 Backpacker mitgenommen hatten, fragten sie, ob wir sie nicht auch nach Mt. Mulanje mitnehmen könnten. Wir waren nicht 100% begeistert, konnten aber auch nicht wirklich nein sagen. Also zogen Lotta und Paula auf das Dach und die Familie in unser Auto (umgekehrt wäre uns lieber gewesen) –oh war das kuschelig! Da die Mädchen auf dem Dach saßen konnten wir nur langsam fahren und die Fahrt zog sich endlos hin. Erschöpft von dem ganzen Smalltalk machten wir eine kleine Pause in einem Dorf und waren in Sekunden von mindestens 40 Einwohnern umringt. Normalerweise finden wir das nett, aber in dem Moment war uns das zu viel. Die Kinder beschlossen ihr Mittagessen auf dem Dach zu essen- fern vom Gewusel das uns zu verschlingen drohte. Nach der Pause ging es weiter, über grüne Hügel
durch Bananen-und Tabakfelder am Horizont der grösser werdende Mt. Mulanje. Mit dem höchsten Punkt über 3000m ist der Mt. Mulanje so etwas wie der Table Mountain von Malawi. Um zur Lodge zu gelangen, mussten wir eine Straßensperre passieren und ein Eintrittsgeld für den Nationalpark bezahlen. Sofort waren wir wieder umringt von Männern, die fast in unser Auto krabbelten und alle unsere Bergführer sein wollten. Alle schrien durcheinander, ein Dutzend Hände wuselte in unserem Auto rum und hinten diskutierten die Tasmanier ob wir Benjamin oder Luis als Führer nehmen sollten. Währe es den Tasmaniern nicht so wichtig gewesen auf den Berg zu klettern, wir wären an diesem Punkt umgedreht. Wir bezahlten also und bauten, jeder einzelne Schritt von den uns umringenden „Bergführern“ beobachtet, unser Camp auf. Gerade als wir uns hinsetzen wollten, um auf das Ende dieses Tages anzustoßen brach ein Höllengewitter los. Innerhalb von Minuten war der Rasen auf dem wir gerade noch standen zentimetertief unter Wasser und der Strom fiel aus. Das Gewitter tobte die halbe Nacht und machte es fast unmöglich zu schlafen. Wir kuschelten uns im Dachzelt zusammen und beteten nicht vom Blitz erschlagen zu werden. Bis jetzt wissen wir noch immer nicht, ob das Dachzelt bei Gewitter ein Risiko oder ein Schutz darstellt, Da das Gestänge aus Metall ist , schätzen wir ersteres. Bei dem Regen war aber nicht daran zu denken das Zelt auch nur für Minuten zu verlassen, also hofften wir, dass der über uns thronende Berg die Blitze abfangen würde.

Wir überlebten die Nacht und unser Zelt hielt uns einigermaßen trocken. Da es aber ziemlich lange dauerte, die Sachen (in der zum Glück wieder scheinenden Sonne) zu trocknen, beschlossen wir den Berg nicht zu beklettern und ließen die Tasmanier alleine gehen. Stattdessen fuhren wir Richtung Blantyre um eine der umliegenden Teefplantagen zu besuchen. Nahe der Stadt Thyolo stoppten wir auf dem Satemwa Tea Estate. Die 2000 ha große Plantage beschäftigt 2000 Arbeiter und baut in der 3. Generation Kaffee und Tee an, Einige der riesengroßen Felder wurden bereits in den 1930 gepflanzt. Außer einer Teefabrik kann man auf dem Estate das alte Herrenhaus, heute eine Lodge, besichtigen. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag damit durch die gigantischen Felder zu fahren und machten ein Picknick auf dem phantastischen Picknickplatz, der auf dem höchsten Punkt der Plantage gelegen einen Wahnsinnsausblick über die Felder, Dschungel und Berge bietet. Noch ganz erschlagen von der Schönheit der Plantage fuhren wir uns gegen späten Nachmittag Richtung Blantyre.

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One response to “Mt. Mulanje, Malawi

  1. Merry Christmas und Frohe Weihnachten!!! Selene wachte heute vor lauter Aufregung ganz frueh auf und rief ganz begeistert ‘ES IST WEIHNACHTEN’, kurz darauf sagte sie: ‘Ich wuerde heute so gerne mit Lotta telefonieren!’ Wir sind im warmen Muenchen, leider kein Schnee, dafuer nur viel Sonne mit 13 Grad und denken ganz fest an Euch!! Alles, alles Liebe und passt gut auf Euch auf! Dickes Bussi Anne-Lise, Kimon, Telamon und ganz besonders Selene!

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