Cape Maclear, Malawi

English version: The drive from Lilongwe to Cape Maclear was stunning leading over a pass with wonderful views. Stopping for some Coke ( we seem to have developed an addiction to icecold coke) we met a guy travelling Africa by bike and he recommended „Fat Monkey Lodge“ at Cape Maclear, where we ended up staying for a week. We did not intend to, but fell into a kind of Cape Maclear Coma that made it impossible to move on. The Campsite was pretty close to heaven: directly on the beach with lake views, shaded by huge Mango trees (we had freshly picked Mangos for breakfast every day), stunning clean bathrooms with hot water showers, a lively bar with never ending ice cold beer supply, internet access and best of all, great company. Whereas Namibia and Zambia is more a country for self drivers or overland trucks, Malawi seems to be a backpacker country. In Cape Maclear we spent a great time with some of them and with Pat and Verena, who drove from Germany to South Africa in 2011/2012 in their 40 year old Hanomag (check their blog: http://www.runterwegs.de,in german though).

Cape Maclear is one of the major tourist areas at Lake Malawi, but as Malawi itself is not a very touristy country (yet) this is nothing bad. Think of long stretches of white sand, bookended by mountains, touquoise water and a friendly village around. Fishermen drying their nets on the beach, women washing clothes, kids laughing and splashing in the water. Fisheagels crying, a light breeze rocking the hammock and the leaves of the palmtrees… Despite Tourism being the major source of income in that area, the village people seem to be completely unspoiled by it. There is no beggging or hawking, just pure friendlyness. A few times we went into the village to buy some fresh eggs, bread or tomatoes and within seconds were surrounded by kids. Lotta being constantly touched due to her blonde hair, got a bit claustrophobic at times though. The boys moved around with amazing ease, joining the guys repairing bikes, having a look into the local „Movie Theatre“, a reedshack showing just Kung-Fu movies, running with the kids, playing hide and seek. Like in Zambia, the people loved the fact we have 4 kids, every few minutes we were stoped and congratulated.

The only negative thing to say about Cape Maclear is, that due to the dense population the public beach is quite dirty and we did not trust the water quality. Although the lodge owners said the water is Bilharzia free, we did not swim directly from the beach but used our rubber canoe (by the name Kalahari) to row out a few 100 metres and swim from there.

One day we hired a guide and a boat and did a one day excursion to a nearby little island. Willings, our guide prepared beautifull fresh fish and rice for us on the campfire, showed us the Fish Eagles and the best snorkling spots.

We bought fresh fish from the local fishermen, went for walks on the beach or just hung out at the Campsite. A must as Paula got a bit sick, with fever, throwing up and dizziness, Fortunately she recovered within 3 days and after a week we thought it might be time to move on.
As 3 of the backpackers we met, planned to hit the road the same day, we offered to take them to the next town-2 sitting on the roof, one on the quadbike on the trailer. As we and them had such good time together, we just passed the next town and took them all the way to our next destination to Zomba. Of course we got stopped at the first police road block. No one seems to worry about how many Malawians fit on the back of one bakkie, but for us it was forbidden to take passengers on the roof. We payed the fine, took the backpackers in the car (9 people on 6 seats), drove out of town, stopped and let them on the roof again. Whenever we approached the next town Michaela had to spy with binoculars and check if she could see any police. When the hopping on and off got too time consuming though we just squeezed in the car and did the last 40km in cuddle mode.

German version: Über einen wunderschönen Pass fuhren wir aus Lilongwe nach Cape Maclear. Als wir anhalten mussten, um unsere neue Sucht nach eiskalter Cola zu befriedigen, trafen wir einen Franzosen, der Afrika mit dem Fahrrad durchquert und gerade aus Cape Maclear kam. Er empfahl und die „Fat Monkey“ Lodge, die wir dann auch ansteuerten.. Eine Woche konnten wir uns, vom Cape Koma befallen nicht bewegen. Der Campsite kam dem Himmel auf Erden ziemlich nahe: Direkt am Strand mit Blick über den azurblauen See, im Schatten riesiger Mangobäume, aus denen uns die Mangos jeden Morgen auf den Frühstücksteller fielen. Unglaublich saubere Badezimmer mit warmen Duschen, eine lebhafte Bar mit nicht enden wollendem Nachschub an eiskaltem Bier, Internetempfang, und, das Beste von allem Viel nette Gesellschaft. Während Namibia und Sambia eher ein Reiseland für Selbstfahrer oder organisierte Überlandtouren ist, ist Malawi ein Backpackerparadies. Wir verbrachten eine nette Zeit mit einigen von ihnen im Fat Monkey sowie mit Pat und Verena, die 2011/2012 mit ihrem 40 Jahre alten Hanomag von Deutschland nach Kapstadt gefahren sind und sich einfach nicht mehr an ein Leben in deutschen 4 Wänden gewöhnen können (ihr Blog: http://www.runterwegs.de ).

Cape Maclear ist eigentlich einer der Touristenhotspots am Lake Malawi. Da aber generell Malawi kein besonders touristisch erschlossenes Land ist, ist es dort noch sehr ursprünglich. Endlose weisse Sandstrände, von Bergen eingerahmt, türkisfarbenes Wasser von einem netten Fischerdorf umgeben. Am Strand trocknen die Fischer ihre Netze, Frauen waschen Wäsche, Kinder plantschen lachend im Wasser, der Schrei der Fischadler hallt über den See und der in den Palmen rauschende Wind schaukelt sachte die Hängematte …Obwohl der Tourismus eine Haupteinahmequelle der Menschen in Cape Maclear ist, sind sie noch gänzlich unverdorben davon. Statt von Bettlern oder penetranten Verkäufern belästigt, zu werden, wie man es in einem armen Land wie Malawi erwarten könnte ( und auch verstehen würde), sind die Menschen sind einfach neugierig und herzerweichend freundlich! Wir sind ein paar Mal in Dorf gegangen, um Eier, Brot oder Tomaten zu kaufen und jedes Mal waren wir in Sekunden von Kinderscharen umringt. Lotta, die aufgrund ihrer blonden Haare ununterbrochen angefasst wurde, wurde diese Nähe ab und zu ein bisschen zu viel, die Jungs hingegen fühlten sich pudelwohl. Sie setzten sich ganz selbstverständlich zu den Fahrradschraubern, guckten im Kino (eine reetgedeckte Strohütte) kung- Fu Filme, rannten mit den Kindern duchs Dorf und spielten Verstecken. Genau wie in Sambia waren die Leute entzückt von der Anzahl unserer Kinder und stoppten und gratulierten uns alle paar Minuten.

Wenn überhaupt, kann man nur eine negative Sache über Cape Maclear sagen: Durch die vielen Menschen die mit und am See leben, sind die Strände die nicht von den Lodges gereinigt werden relativ schmutzig und die Wasserqualität zweifelhaft. Auch wenn uns jeder in Cape Maclear sagte, das Wasser sei Billharzia frei, hatten wir doch unsere Zweifel und gingen nie direkt vom Strand aus Schwimmen sondern fuhren mit unserem Gummikanu „ Kalahari“ ein paar Hundert Meter aufs offenen Wasser und schwammen von dort aus.

Als es uns am Festland zu langweilig wurde, mieteten wir einen Guide, der uns mit einem Boot auf eine nahe gelegene Insel fuhr. Willings, unser Guide grillte für uns am Feuer frischen Fisch, zeigte uns die besten Schnorchelplätze und fütterte mit uns die Fischadler.
Wir kauften Fisch bei den Fischern, gingen spazieren oder hingen einfach nur unter den Mangobäumen ab. Paula wurde krank (Fieber, Übelkeit und Schwindel) erholte sich aber zum Glück recht schnell wieder. Nach einer Woche hatten wir langsam das Gefühl, weiter fahren zu können.
Da 3 Backpacker die wir dort getroffen hatten ebenfalls am selben Morgen aufbrachen, boten wir ihnen an, sie bis in den nächsten grösseren Ort mitzunehmen. Zwei sassen auf dem Dach und einer auf dem Quad. Es war so nett, dass wir einfach weiterfuhren und sie den ganzen Weg bis nach Zomba mitnahmen. Ganz unproblematisch war das allerdings nicht. Zwar scheint es niemanden zu stören wenn 50 Malawier auf der Ladefäche eines LKW mitfahren, aber für Touristen gelten andere Gesetze. Nachdem wir die erste Polizeikontrolle um ein paar Dollar leichter hinter uns gelassen hatten, musste Michaela vor jedem Ort mit dem Fernglas nach eventuellen Polizeikontrollen gucken. Gab es grünes Licht, blieben die Backpacker auf dem Dach, wenn nicht kuschelten wir uns kurz zu 9 ins Auto und liessen die Backpacker nach der Kontrolle wieder aufs Dach. Irgendwann wurde das auf und ab klettern dann doch zu zeitaufwändig und die letzten 40km legten wir im Kuschelmodus zurück.

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