After two months of traveling

After two months of traveling

While our first month was all about getting used to the life on the road, the 2nd month gave us some new challenges: New countries. Whereas Namibia is more an extended South Africa civilazation wise, Zambia and Malawi differ hugely. Getting Diesel, shopping for food, finding clean water for our tanks is a challenge sometimes and something we are not used to in our well organized normal lives anymore. It brings us closer to the african people though. For most of them these are the major tasks, the things that rule their lives: water, food, electricity, transport. We all know african people have to walk long distances for water, have no electricity and use most of their time to produce or find food, always exposed to and depending on nature. It is quite a scary experience to have the same problems all of a sudden. With one big difference though: We choose so. For us, it is an experiment we can stop at any moment we want to. For the first time in our lives we are truly and deeply thankful for our german passports. Beeing born german gives us so many opportunities and security most people in the world can not even dream of. So far we are welcome everywhere and are treated with a lot of respect and friendlyness and do not encounter any hostility, like american travellers for example. Many boarders have different visa fees for different countries and mostly we have to pay far less than american or english travellers, for e.g. Being in one of the least developed countries in the world sometimes leaves us, especially Michaela, feel quite vulnerable. No doctor at hand, hygenic standarts that make us shiver, knowing that even a small road accident could mean the worst, as there is no such thing as ambulances. When thoughts like that get too overwhelming all we can do is just stop thinking and trusting that everything will be o.k. For the kids all this seems to be less of a burden. They cope amazingly. Where ever we are and whatever we do it seems as if they run on a „make the best of everything“ – program. Always find things to play with and ways of keeping themselves happy. We truly admire them and often just looking at them dealing with situations teaches us so much. Even a whole day in the car does not disturb them, even the 10th traffic officer stopping us gets a happy „thumbs up“ and even after the 3rd day of (plain) pasta they thank god for our yummy food. It is not just their lack of complaints, but their ability to cope with and enjoy (!) unfamiliar situations, that amazes us. Watching them, we already trust now that they will make their way in life. Timm is also steady as a rock. Hardly ever moody or uncertain. The only one crumbling at times is Michaela. There are moments when traveling is more a fight than something enjoyable. As long as we do not all break down at the same time though that seems o.k. and often all it takes, is to remind ourselves, that what we are doing now was always a dream and that we should be thankful of every minute we get to experience it.

German version:

Während es in unserem ersten Reisemonat hauptsächlich darum ging, sich auf das Reisen einzustellen, konfrontierte uns der 2te Monat mit neuen Herausforderungen: unbekannte Länder. Namibia ist, was Zivilisation angeht, eher ein ausgedehntes Südafrika, mit einem nur etwas weiter gespanntem Netzwerk. Sambia und Malawi hingegen sind ganz anders. Tanken, Essen kaufen, trinkbares sauberes Wasser für unsere Tanks zu finden sind eine Herausforderung und etwas, dass wir aus unseren gut organisierten Alltagsleben nicht mehr gewöhnt sind. Es bringt uns den afrikanischen Menschen allerdings näher. Für die meisten von ihnen dreht sich darum ein Großteil ihres Lebens: Wasser, Essen, Elektrizität, Transport. Wir wissen alle, dass viele Menschen in Afrika weite Wege zurücklegen müssen, um sauberes Trinkwasser zu bekommen. Dass sie keinen Strom haben und dass sie den Großteil ihrer Zeit damit verbringen etwas Essbares zu finden oder zu produzieren, immer den Launen der Natur ausgesetzt. Für uns ist es eine teilweise ziemlich erschreckende Erfahrung, auf einmal die selben Probleme zu haben. Mit einem Unterschied: Wir haben es so gewählt. Für uns ist das alles ein Experiment welches wir jeder Zeit beenden können. Das erste Mal in unserem Leben sind wir ehrlich und unendlich dankbar, einen deutschen Pass zu besitzen. Als Deutscher geboren zu sein gibt uns so viele Möglichkeiten und Sicherheiten, von denen die meisten Menschen in anderen Ländern nicht einmal träumen können. Bisher werden wir überall mit viel Respekt und Freundlichkeit empfangen und haben noch nirgends Feindseligkeit in welcher Form auch immer erleben müssen. An fast allen Grenzen gelten verschiedene Visagebühren für verschiedenen Länder. Als Deutsche müssen wir meistens viel weniger bezahlen als zum Beispiel Engländer oder Amerikaner. In einem der am wenigsten entwickelten Länder der Welt zu reisen, lässt uns, besonders Michaela, manchmal etwas verwundbar fühlen. Kein Arzt in Reichweite, hygienische Zustände, die uns Schauer über den Rücken jagen, das Wissen, dass sogar ein kleiner Unfall das schlimmste bedeuten könnte, da es so etwas wie Krankenwagen kaum gibt. Wenn uns Gedanken wie diese lahm legen, hilft oft nur zu versuchen den Kopf abzuschalten und zu vertrauen, dass alles gut gehen wird. Für die Kinder scheint all dies weniger belastend zu sein. Was immer wir tun und wo immer wir sind, es scheint als hätten sie eine „Mach das Beste aus allem“-Programmierung. Immer und überall finden sie Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Wir bewundern sie wirklich und oft reicht es, ihnen nur zuzuschauen und wir schöpfen neuen Mut. Nicht einmal ein ganzer tag im Auto bringt sie aus der Fassung, selbst nach der 10. Polizeikontrolle bekommt der Verkehrspolizist ein fröhliches „Daumen hoch“ und sogar nach dem 3. Tag Nudeln (pur) danken sie Gott für unser leckeres Essen. Es ist allerdings nicht nur die Tatsache, dass sie sich nie beschweren, die wir an ihnen bewundern, sondern ihre Fähigkeit mit unbekannten Situationen umzugehen und sie sogar zu mögen. Sie zu beobachten erfüllt uns schon jetzt mit dem Vertrauen, dass jeder von ihnen sein Leben meistern wird. Timm ist unser Fels in der Brandung-niemals unsicher oder schlecht gelaunt. Einzig Michaela verliert ab und zu die Fassung. Es gibt Momente, da ähnelt unsere Reise mehr einem Kampf und saugt das letzte bisschen Energie. Solange wir allerdings nicht alle gleichzeitig schlapp machen, ist das o.k. und oft reicht es, sich vor Augen zu führen, dass das was wir gerade tun, ein lang ersehnter Traum ist, und dass wir dankbar um jede Minute sein sollten, den wir ihn erleben dürfen.

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One response to “After two months of traveling

  1. Ihr Lieben!Warum auch immer,aber ich jedesmal tief im Herzen bewegt,wenn ich von Euch höre ( lese)! Ich spürte Demut und etwas Zweifel! Aber es kann auch eine Projektion sein.Alle meine besten Gedanken und Wünsche für Euch!Bis dann,Tantchen! Ich finde es gut ,einen Fels zum ” Neffen” zu haben!!!

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