Chiapata, Zambia

Chipata, Zambia

English version: Originally we only planed to stop over for a night on our way to Malawi, but ended up staying 2 nights. Chiapata is a busy commercial town, 30km from the border to Malawi and seems to be the major stop over for people crosssing from one country to the other. Being told, that in Malawi facilities for food shopping are quite limitid and that it is hard to buy much apart from cabbage,beans, onion, tomatoes and fish we decided to stock up on groceries, though we were not really low yet.
First we had to get our fridge checked and we needed to weld our spare wheel holder on the trailer. Fortunately we could do both do that at the same stop, a very messy backyard with fortunately a huge pile of junk for the boys to play with. The welding machine was a handmade thing and though it did not look very trustworthy did a good job. One of the buildings next to the fridge and wielding workshop happened to be an ice cream factory. The kind owner treated the kids and us to a huge tub of icecream each, to make waiting more pleasant. Having a glance into the factory, Michaela first intended to refuse this offer, but it seemed too rude to neglect so much kindness. So with mixed feelings we thanked and accepted the icecreams, which were really nice and fortunately did not show any unwanted side effects.

After having a short stop at the local Spar, we decided to only buy the necessary stuff there and buy what we can at the local market rather to support the locals. The Chiapata market is huge and quite an experience. The first challenge is the smell, but after getting used to it, we really enjoyed shopping. From vegetables, fruit, dried caterpillars, dried fish, clothes, tools, beds to tombstones the market stocked absolutely everything. The stalls are wooden constructions their roofs covered with anything from cardboard, plastic and any rubbish the people wanted out of sight. And again, the kids were a major attraction to the locals. At every stand the people wanted to know their age, their names, their respect for us raising four kids was immense. Michaela was shown buy one man how the local ladies carry babies with a piece of fabric and helped her tie Max on her back, who more than enjoyed being carried around. Lotta, like african big sisters do, carried Carl, who felt like „King Lui“. As a thunderstorm was just about to come, huge piles of rubbish were burning everywhere, probably because with the coming rain the risk of fires getting out of control was more limited. The following rain though was nothing a german would call rain, but rather a drizzle. It was enough though to form smelly drops falling from the rotten farmstall roofs on us, which made us to rather end our shopping trip and head back tot he camp.

German version: Eigentlich sollte Chipata nur ein Übernachtungsstop auf unserem Weg nach Malawi sein, daraus sind dann doch 2 Nächte geworden. Chiapata ist eine ziemlich geschäftige Stadt ca. 30 km von der malawischen Grenze entfernt und scheint eine wichtige Versorgungsstation für Transitreisende aus beiden Richtungen zu sein. Da wir gewarnt wurden, dass man in Malawi ausser Kohl, Bohnen, Zwiebeln Tomaten und Fisch nicht viel kaufen könne, beschlossen wir noch einmal aufzustocken, auch wenn unsere Vorräte noch relativ gut bestückt waren.

Ersteinmal allerdings mussten wir unseren in letzter Zeit muckenden Kühlschrank reparieren und unsere Reserverad- aufhängung am Trailer schweissen lassen. Glücklicherweise fanden wir einen Platz an dem wir beides erledigen konnten: Ein schmutziger Hinterhof mit (oh welch Glück!) einem riesigen Schrotthaufen für die Jungs zum Spielen. Das Schweissgerät war selbstgebaut, sah nicht sehr vertrauenserweckend aus, schien aber seine Aufgabe gut zu erfüllen. Auf dem Hinterhof gab es ausserdem eine Eisfabrik, deren Besitzer uns alle auf ein riesiges Eis einlud, um uns die Wartezeit zu versüssen. Nach einem kurzen Blick in die Fabrikhalle hätte Michaela am liebsten dankend abgelehnt, aber es kam ihr dann doch herzlos vor, so viel Freundlichkeit zurückzuweisen. Wir nahmen die ziemlich leckere Eiscreme also an und genossen sie mit etwas gemischten Gefühlen. Zum Glück allerdings zeigten sich keine unerwünschten Nebenwirkungen.

Nachdem wir das Nötigste im Sparmarkt gekauft hatten, beschlossen wir alles andere auf dem lokalen Markt zu kaufen, um die Leute vor Ort ein bisschen zu unterstützen (der Sparmarkt ist nämlich unter südafrikanischem Management). Der Markt in Chiapata ist riesig und eine echte Erfahrung. Nachdem die erste Hürde, die Gewöhnung an den Geruch, genommen war, hatten wir wirklich Spass. Der Markt bietet wirklich alles: Obst, Gemüse, getrocknete Raupen, Trockenfisch, Kleidung, Werkzeug, Betten und sogar Grabsteine. Die Stände selber waren hölzerne Konstruktionen, das Dach gedeckt mit allem was man nicht mehr brauchte oder ausser Sichtweite haben wollte: Papier, Plastik und sonstiger Müll. Wie immer waren die Kinder eine Attraktion. Jeder wollte wissen wie alt sie sind, wie sie heissen und der Respekt der uns für die 4 entgegengebracht wurde war riesig. Die Frauen hier tragen ihre Babies mit einem Stück buntem Stoff (der wahlweise auch als Rucksack, Sarong oder Kleid getragen werden kann) auf den Rücken gebunden. Nach der Einweisung durch einen Mann, der nicht ansehen konnte, wie Michaela sich abmühte, wurde auch Max auf den Rücken geschnallt. Der fand es super nicht laufen zu müssen und war so einmal 1 Stunde am Stück nicht in Reichweite eines Müllhaufens und blieb sauber. So wie es sich für grosse afrikanische Schwestern gehört, schleppte Lotta Carl, der sich fühlte wie „King Lui“ auf ihrem Rücken durch die engen Gassen. Überall am Strassenrand brannten riesige Müllhaufen. Warscheinlich weil riesige Gewitterwolken Regen ankündigten und verhindern würden dass die Brände ausser Kontrolle geraten würden. Der Regen der dann folgte, war nach deutschen Masstäben kaum Regen zu nennen. Eher ein beschaulicher Drissel. Da der aber ausreichte das was auf den rottenden Dächern lag auf uns tropfen zu lassen, beschlossen wir unseren Bummel zu beenden um zurück zum Camp zu fahren.

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One response to “Chiapata, Zambia

  1. Ihr Lieben,schön von Euch zu hören.Ich sag jetzt nicht ,welche Gedanken ich zwischendurch hatte!Danke für die German Version! Alles Gute und einen Nikolaus Gruss vom Tantchen

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