Luangwa Bridge, Zambia

Luangwa Bridge was just a stop over on our way to South Luangwa National Park. The landscape was absolutely stunning. Green hills, the curvy road leading through villages, passing huge termite hills and baobab trees. The lodge itself is nice, overlooking the Luangwa river, which was like all the rivers we have seen so far, quite dry. The day had been unbelievably hot- sometimes up to 46 Degree. Around us the bush was burning, in many places,  the drinking water in our tank was close to boiling, the showers in the camp were more than boiling hot and even the pool at Luangwa Bridge was everything but refreshing. At 9 o clock, after the sun had gone down for nearly 2 hours, the floor was still so hot one needed shoes and the thermostat in the car showed 42 degrees. After a long drive we were more than exhausted and all we wanted was to cool down and have a proper sleep. Something that was not going to happen that night. Apart from the heat torturing us, 8 chinese trucks supplying material for a road, that was being renewed a few kilometers away from the Lodge, passed 10 m of our tent all night. Unfortunately the road right in front of the lodge had not been renewed yet, and the drivers seemed to try and jump the potholes.  We had already realized in Lusaka, that there is a lot of chinese investment going on in Zambia. We passed lots of chinese companies, mines and farms, at some stage the roadsigns even had chinese subtitles. That particular road, the lodge owner told us, was being build by a chinese company with the help of not local people, but chinese prisoners. That way the company did not have to pay wages but instead even got money from the chinese government. Maybe one reason, why people in that area seemed not to like foreigners too much. Maybe it was our mood, but the whole place had some kind of bad Karma. The lodge owner and his wife obviously trying to „keep up their spirits“ with the help of lots of the latter, the people working at the place grumpy, a huge fire burning on the other side of the river, the chinese prisoners speeding their trucks like chased by the devil…the next morning we passed by an accident, just a few kilometers from the lodge. A container truck had fallen on the side, 2 people had died and 2 were badly injured. Some others were just left all night at the scene to unload the container, without food and water, still shocked by what they had seen. We hope it was not a chinese truck that made the container fall over. We decided to change from main to side roads as soon as possible.

Luangwa Bridge sollte nur ein Übernachtungsstop auf dem Weg in den South Luangwa National Park sein. Durch wunderschöne grüne Hügel schlaüangelte sich die Strasse vorbei an kleinen Dörfern, riesigen Termitenhügeln und imposanten Baobabs. Die Lodge selber war sehr schön am Ufer des Luangwa Flusses gelegen, welcher wie alle Flüsse, die wir in letzter Zeit gesehen hatten, ziemlich wenig Wasser führte. Der Tag war unglaublich heiss gewesen, manchmal bis zu 46 Grad. Mehrmals  waren wir an diesem Tag an Buschbränden vorbeigekommen, das Trinkwasser in unserem Tank war nahe dem Siedepunkt, die Duschen im Camp weit darüber und auch der Pool war alles  andere als erfrischend. Um 21 Uhr, nachdem die Sonne schon seit 2 Stunden untergegangen war, konnte man den Boden noch immer kaum berühren, ohne sich die Füsse zu verbrennen und das Thermometer im Auto zeigte 42 Grad. Wir waren total erschöpft und sehnten uns nach Abkühlung und einem tiefen Schlaf- beides sollte uns diese Nacht nicht vergönnt sein. Uns quälte nicht nur die Hitze, sondern auch 8 chinesische Lastwagen, welche die ganze Nacht Material zu der ein paar Kilometer entfernten Strassenbaustelle fuhren. Unglücklicher Weise war die Strasse 10 m vor unserem Zelt noch nicht erneuert worden und die Fahrer schienen zu glauben, die Schlaglöcher sein am besten bei Maximalgeschwindigkeit zu überwinden. Uns war bereits in Lusaka aufgefallen, dass die Chinesen viel in Sambia zu investieren scheinen. Wir sind an Fabriken, Minen und Farmen vorbeigekommen, irgendwann hatten sogar die Strassenschilder chinesische Übersetzungen. Diese Strasse am Luangwa River entlang, so sagte uns der Lodgebesitzer, wurde von einer chinesischen Firma, aber nicht mit lokalen Arbeitern, sondern mit chinesischen Häftlingen gebaut. Auf diese Weise sparte die Firma Lohnkosten und konnte statt dessen sogar Gelder aus China fordern, weil sie sich um die Häftlinge kümmerte. Vielleicht war das ein Grund, warum die Leute in der Umgebung keine Fremden mochten. Vielleicht lag es nur an unserer Stimmung, aber der ganze Ort hatte irgendwie schlechtes Karma. Die Lodgebesizter schienen sich dieses mit viel Mühe schön trinken zu wollen, die Leute die dort arbeiteten, waren schlecht gelaunt, ein riesen Feuer brannte auf der anderen Seite des Flusses und die chinesischen Fahrer rasten mit Ihren Lastern als wäre der Teufel hinter ihnen her. Am nächsten Morgen kamen wir ein paar Kilometer hinetr der Lodge an einem Unfall vorbei. Ein Containerlaster war umgekippt, 2 Menschen waren gestorben und 2 schwer verletzt. Ein paar waren, den Schock noch in den Gliedern, ohne Wasser und Essen zurückgelassen worden, um den Container zu entladen. Wir hoffen, es war kein chinesischer Laser, der Schuld an dem Unfall war. Auf jeden Fall nahmen wir uns vor, so schnell wie möglich die Hauptstrassen zu verlassen.

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One response to “Luangwa Bridge, Zambia

  1. Hallo Ihr Lieben! Das Schuljahr nimmt sein Ende und am Donnerstag gibt es Zeugnisse. Shops und Waterfront sind schon seit Wochen mit Weihnachtsschmuck gespickt, aber Stimmung nach Weihnachten kommt nicht wirklich hier auf. Die Stadt fuellt sich jeden Tag mit mehr Touristen und Autos, die Fahrt zur Schule braucht laenger und staendig steckt man im Verkehr fest. Naechsten Freitag geht es endlich nach Muenchen und weg von diesem Chaos hier…Gluehwein und Plaetzchen, here we come. Wir denken oft and Euch und “Se”Leni vermisst Lottchen und Euch alle sehr. Wir warten immer gespannt auf Neuigkeiten von Euch und sind auch sehr traurig, dass Ihr nicht mit Euren Freunden im Dezember sein koennt. Wir schicken Euch ganz, ganz Liebe Gruesse und travel save! Anne-Lise, Leni und Family
    P.S.: Wir sind uns nicht ganz sicher, ob Ihr all unsere anderen Nachrichten erhalten habt…hoffentlich diese!

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